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<pre>So lässt es etwa einigermaßen tief blicken, dass den Münchnern bei den bisherigen neun Gastspielen im Kraichgau nie mehr als zwei Treffer gelungen waren; der angeborene Hang zu hohen Siegen wurde vom Serienmeister deshalb stets an anderen Bundesliga-Standorten ausgelebt.  <p> Beim 0:2 hatte der VfB in der ersten Halbzeit nur einen Torschuss zu Buche stehen und nur 37 Prozent der Zweikämpfe gewonnen. Ein Offenbarungseid. Es war das schlechteste VfB-Heimspiel in dieser Saison.  <p>  Derweil sich die Gäste an ihrem Stimmungshoch berauschen, ist schließlich nach wie vor völlig schleierhaft, wie der VfB Stuttgart seiner existenzbedrohenden Ladehemmung zu begegnen gedenkt. <p> Eine gute Stimmung scheint garantiert, zumal das Spiel gegen Fast-Absteiger Hannover den Aufsteiger durchaus auf einen Punktgewinn hoffen lässt. Schließlich präsentierten sich die Niedersachsen bislang alles andere als in Bundesliga-Form. <p>  Obwohl es in Dortmund „erst“ zum dritten Mal passiert ist, mehr als zwei Gegentore zu kassieren, ist die Abwehr ein großes Problem am Neckar. Einzig beim 0:0 in Köln hielt die Null, zuhause hat man das noch nie geschafft.  </pre>


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<pre>Julian Nagelsmann nimmt seinen Schlussmann dennoch in Schutz. Seiner Meinung nach würden sich momentan alle Mannschaftsteile zu viele individuelle Fehler erlauben.  <p> Gegen die ums Überleben kämpfenden Gäste zeigte sich der BVB aber nicht einmal zu diesem in der Lage.  <p>  Da beide Klubs erst einmal die Null halten konnten und die jüngsten direkten Duelle alle recht spektakulär waren, steht mein Tipp für das 87. Match zwischen Bremen und Hertha BSC fest. Er lautet: <p> Deren katastrophale Tabellensituation ist nämlich nicht zuletzt jenem Umstand geschuldet, dass den jüngsten vier Heimspielen gegen direkte Konkurrenten (Hoffenheim, Darmstadt, Mainz, Bremen) nur ein mickriges Pünktchen entsprungen ist. <p>  Bis zum unmittelbar bevorstehenden Gang in die Winterpause droht sich die Lage somit noch einmal in fataler Weise zuzuspitzen; nach einer sich zunächst äußerst solide anlassenden Hinrunde dürfte an besinnliche Weihnachten inzwischen kaum noch zu denken sein.  </pre> 


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<pre> Waren die Erfolge gegen Gladbach, Mainz und Bremen schon einmal gut und schön, bedeutet der jüngst eroberte Dreier nun einen weiteren Meilenstein: Immerhin ist eine gewisse Auswärtsstärke unbedingt vonnöten, damit der Aufholjagd nicht frühzeitig die Luft ausgeht.  <p> Aufgrund der bereits kassierten vier Niederlagen ist es verständlich, dass für die Mannschaft am Ende nur der dreckige Dreier von Bedeutung war; für alle anderen Beobachter musste es sich es dann aber doch verbieten, das weitere Geschehen unter dem wohltuenden Mantel des Schweigens zu verstecken.  <p>  „Die Darmstädter haben gezeigt, dass sie Charakter haben. Jeder will sich nochmal zeigen. Es wird ein schwieriges Spiel. Wir müssen richtig gut arbeiten. Wenn es ein Punkt wird, dann gut, drei wären ein Traum.“ <p>  „Es gibt Aktionen, die wir zielstrebiger zu Ende spielen könnten. Diese Aufgabe begleitet und schon länger“, so Schwarz, der aber nicht nur die Zielstrebigkeit, sondern vor allem auch die Ruhe im Abschluss vermisst. <p>  Da Akanji seinen Part mehr als ordentlich interpretierte, wird sich der Status von Schmelzer vermutlich auch in Bremen nicht verbessern: Der Trainer dürfte sich in jedem Falle davor hüten, auf die fast perfekte Vorstellung mit vermeidbaren Veränderungen zu reagieren.  </pre>


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<pre> Die Betonung liegt dabei auf dem Wörtchen „wenn“, denn schon die gesamte Saison ließen die Wolfsburger jeglichen Kampfgeist vermissen.  <p> So gab es etwa zu Hause ein 2:2 gegen den krisengeschüttelten HSV oder zuletzt ebenfalls ein 2:2 gegen Borussia Dortmund zu Hause — trotz zweimaliger Führung und einer Halbzeit in Überzahl. Macht in Summe vier zum Teil verschenkte Punkte.   <p> Angesichts der in Stein gemeißelten Null hatte der SCF bereits zum Auftakt alle guten Vorsätze offenbar schon wieder vergessen — schließlich wollte sich das Team in der neuen Spielzeit deutlich torhungriger präsentieren. <p>  Die Ausgangslage könnte im Vorfeld unterschiedlicher kaum sein. Während die Geißböcke nach den ersten drei Spieltagen im Klassement vom vierten Platz lachen, haben es sich die nach wie vor punktlosen Knappen im Tabellen-Keller gemütlich gemacht.  <p> Komplettiert wird das „Krisen-Trio“ von Daniel Didavi, der derzeit verletzungsbedingt ausfällt und dessen fehlende Kreativität den Stuttgartern deutlich anzumerken ist.  </pre>


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<pre> Mit dem VfB wartet nun ein unglaublich formstarkes Team, dem sie jedoch mit einer ähnlichen Leistung wie gegen Hertha sicherlich einen Punkt abknöpfen könnten — insofern sie es schaffen, dieses Niveau länger als 55 Minuten zu halten.  <p> Wenngleich es auch in diesem Fall natürlich zu kurz greift, die Ursachen für die Niederlagen nur am zu gering ausgeprägten „Wollen“ festzumachen, hatten die sich zuvor schon auf dem aufsteigenden Ast einnistenden Rautenträger doch um einiges spürbarer für den Erfolg gebrannt.  <p>  Ausgerechnet dem von vielen bereits abgeschriebenen Nicklas „Lord“ Bendtner war es dann im letzten Moment aber doch noch gelungen, das Leder im bayerischen Tor zu versenken, wodurch sich die Wolfsburger nicht nur in die Verlängerung retteten, sondern aus dem nachfolgenden Elfmeterschießen letztlich sogar als Sieger hervorgingen. <p>  Auffällig auch im direkten Vergleich: In den 18 Duellen, die es seit dem Augsburger Aufstieg gegeben hat, erlebten die Fans ein einziges Unentschieden. Übrigens: 2021/22 standen sich beide Teams am 3Oktober gegenüber.  <p> Einer, der die Lage der Kölner entscheidend verschärft hat, war Torhüter Timo Horn. Er patzte beim Treffer zum 1:2 und sah beim Schuss zum 1:3 äußerst unglücklich aus.  </pre>


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